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21. Wave Gotik Treffen in Leipzig

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Bild Fantasievolle Kostüme zum 21. WGT in LeipzigAm Pfingstwochenende dominierte in Leipzig die Farbe Schwarz – das jährliche Wave-Gotik-Treffen (WGT) zog vom 25. bis 28. Mai wieder mehr als 20.000 Anhänger der Gothic-Szene aus aller Welt an. Vorbei sind die Zeiten, da die „Gruftis” und ihr entspanntes Verhältnis zum Tod vielen Leipziger fremd und unheimlich waren. Ja, sogar Gewalt, Randale und chaotische Zustände in den Parks wurden in den Anfangsjahren befürchtet. Doch das Wochenende in Leipzig hat wieder einmal mehr gezeigt: Was fremd ist, ist nicht per se schlecht. Die Leipziger sind eben von Haus aus ein weltoffenes Völkchen mit viel Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber Nonkonformisten. Und etwas Pink war ja dank Cyber-Goth auch im Spiel …

Musik, Mittelaltermärkte und innerstädtischer Catwalk

Perfektes Festival-Wetter und ein Riesenprogramm für nahezu jeden Geschmack sorgten dafür, dass das 21. WGT ein voller Erfolg war. Hauptveranstaltungsort war wie immer das Agra-Messegelände in Bild Bei manchen Kostümen kann das Stylen Stunden dauernMarkkleeberg im Leipziger Süden. Aber auch viele Orte im Stadtzentrum, wie zum Beispiel die Moritzbastei, der Volkspalast und der Clara-Zetkin-Park boten den mehr als 200 Bands und den unzähligen „Schauläufern“ die perfekte Bühne. Vor allem im innerstädtischen Bereich in der Petersstraße waren sie für jedermann deutlich sichtbar, die fantasie- und kunstvoll gewandeten (oft weiblichen) Flaneure in opulenten Kostümen mit Krinolinen, Miedern und viel Samt. Die meisten von ihnen genossen das Blitzlichtgewitter und waren teilweise mit der ganzen Familie unterwegs.

Ein Besuch auf der Agra machte deutlich, dass viele Teilnehmer auch zur Komplettierung ihres Outfits angereist waren: Auf der riesigen Gothic-Shopping-Mall wurde so ziemlich alles feilgeboten, was das (schwarze) Herz begehrt. Vor allem natürlich Klamotten, Schmuck, Sonnenschirme und andere Accessiores. Und über allem schwebte die typische Duft-Wolke aus Patschuli und Met.

Das Kulturangebot zum WGT kann sich sehen lassen

Doch das ist nur die eine – zugegebenermaßen sehr atraktive – Facette des WGT. Bild Viele Details machen das Kostüm zum HinguckerDie meisten sind aber wegen des vielseitigen Kulturangebots da. Viele nutzten die Angebote im Grassi-Komplex oder fanden sich zur Festmotette in der Thomaskirche ein. In der Peterskirche fand sogar ein Szene-Gottesdienst statt – immerhin ist ja Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes, und die etwas morbide Atmosphäre passte perfekt.

In einem der Schmelztiegel des Festes – im Werk 2 am Connewitzer Kreuz – überwogen beim Auftritt der „Fliehenden Stürme“ eher die vergleichsweise schlichten schwarzen Jeans und T-Shirts, mit den Schaulauf-Klamotten lässt es sich einfach zu schlecht tanzen. Ebenso das Bild in der Motitzbastei. Im Centraltheater dominierte das Publikum reiferen Alters, das konzentriert den Norwegern Wardruna lauschte.

Alle und noch ein paar mehr wollen zum 22. WGT wieder nach Leipzig kommen. Das wird dann in die Richard-Wagner-Festtage 2013 eingebunden. Man darf gespannt auf einen ganz besonderen Kultur-Mix sein.

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2 Kommentare zu “21. Wave Gotik Treffen in Leipzig”

  1. 1. Ein Kommentar von Maria

    Es war der Hammer in diesem Jahr. So viele tolle Menschen kann man dort kennenlernen. Ich habe tolle Gasteltern gehabt in meiner Unterkunft. Und auf dem festival konnte ich auch viele Kontakte knüpfen. Komme nächstes Jahr wieder nach Leipzig.

  2. 2. Ein Kommentar von Adelina Horn

    Letztes Jahr habe ich dem Heidnischen Dorf beim WGT einen Besuch abgestattet und war einfach nur baff, wie vielfältig und offenherzig das gesamte Festival ist. Das Heidnische Dorf ist offen für alle und man muss nur einen vergleichsweise geringen Obulus löhnen, um da rein zu kommen. Dafür bietet einem das heidnische Dorf ein sagenhaftes Schauspiel an toll zurect gemachten Menschen. Wenn man also nur mal ein bisschen “schwarze Luft” schnuppern will und nicht das ganze Festvial besuchen eine tolle Option.

    Grüße,

    Adelina

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