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Besserer Schutz für Reisende bei Veranstalter-Insolvenz

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Bild Europäischer Gerichtshof schützt ReisendeGeht der Reiseveranstalter insolvent, springt die Insolvenzversicherung des Unternehmens ein. Dennoch bleiben manche Urlauber auf ihren Kosten sitzen. Mit einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof sollen Reisende nun besser geschützt werden.

Mehr Schutz für Verbraucher

Trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Unternehmensversicherungen gibt es immer noch Reisende, die aufgrund einer Insolvenz des Reiseveranstalters auf zusätzlichen Reisekosten sitzen bleiben. So kann es vorkommen, dass die Reise zwar bezahlt, jedoch nicht angetreten werden kann oder aber ein Rückflug zusätzlich gezahlt werden muss. Eigentlich regelt ein Reisesicherungsschein, dass die Versicherung die Kosten übernimmt.

Beim einem Fall, der vor dem Landesgericht Hamburg verhandelt wurde, weigerte sich die Versicherung HanseMerkur jedoch, angefallene Kosten zu übernehmen, da der betroffene Reiseveranstalter Rhein Reisen GmbH aufgrund von Betrug insolvent gegangen war. Das Landgericht legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Vorentscheidung vor. Nach dessen Urteil in der vergangenen Woche steht allen Reisenden die Rückerstattung von zusätzlichen Kosten im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters zu. Dabei ist unerheblich, aus welchen Gründen die Insolvenz ausgelöst wurde.

Den Reisesicherungsschein nicht vergessen

Bild Der Reisesicherungsschein gehört ins GepäckWer als Reisender dennoch auf Nummer sicher gehen möchte und sich einen Rechtsstreit im Ernstfall ersparen möchte, sollte auf folgende Dinge achten. Ein seriöser Reiseveranstalter stellt seinen Kunden entweder vor der ersten Anzahlung oder aber spätestens bei der Buchungsbestätigung einen Reisesicherungsschein aus. Dieser gewährleistet, dass im Ernstfall alle Reise- und Zusatzkosten erstattet werden. Darunter zählen Kosten für den Flug und das Hotel ebenso wie Mehrkosten, die bei einem Reiseabbruch entstehen können. Diese Pflicht besitzen nicht nur die Reiseveranstalter von Pauschalreisen, sondern auch gewerbliche Anbieter von Ferienwohnungen, Kreuzfahrten und Ferienparks.

Urlauber sollten sich daher den Reisesicherungsschein genau ansehen und prüfen ob nachträgliche handschriftliche Änderungen vorgenommen wurden oder ob das Dokument manipuliert aussieht. Weiterhin wird dringend angeraten, diesen Schein auf die Reise mitzunehmen, da dieser ebenso wichtig ist, wie der Pass oder Personalausweis.

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